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Berichte aus den Unternehmen
Unternehmensnachfolge
Von: Ralf Lohe
Die meisten Artikel und Seminare zum Thema Unternehmens-nachfolge
handeln von den steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der
Unternehmensnachfolge. Verdiente Steuerberater und Juristen, Betriebswirte
und Berater nehmen sich diesem Thema an. Im Hinblick auf die vielen
Probleme, die bei Nichtbeachtung der Rahmenbedingungen entstehen,
ist dies mehr als sinnvoll.
Allerdings ist so nur die logische Seite der Unternehmens-nachfolge
abgedeckt. Überhaupt nicht rational wie die harten Faktoren
sind hingegen die Gefühle, die Emotionen der Betroffenen. Doch
auch diese Seite unseres Gehirns ist aktiv und entscheidet letztendlich
mit.
Da stellt sich so mancher Unternehmer oder Unternehmerin die Fragen:
- Können wir unserem Kind diese Verantwortung anvertrauen?
- Wird unser Kind die Akzeptanz der Mitarbeiter und die Loyalität
meiner engsten Mitarbeiter in dem Maß erhalten, wie es für
das erfolgreiche Führen des Unternehmens notwendig ist?
- Ist unser Kind auf die Herausforderungen gut genug vorbereitet?
- Kann ich das Unternehmen wirklich abgeben und komplett loslassen?
- Werde ich auch in schwierigen Zeiten nicht in die Entscheidungen
unseres Kindes hineinreden und mich nur äußern, wenn
ich dazu aufgefordert werde?
- Würde selbst im Falle einer Insolvenz mein Verhältnis
zu meinem Kind nicht Schaden nehmen?
Und der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin fragt sich:
- Hätte ich die Unternehmensleitung auch erhalten, wenn ich
mich hierauf beworben und Mitbewerber gehabt hätte.
- Wie erhalte ich die Akzeptanz aller Mitarbeiter, Kunden, der
Banken und Lieferanten?
- Werden meine neuen Ideen erstens im Unternehmen akzeptiert und
greifen Sie zweitens wirtschaftlich?
- Ist die Unternehmensnachfolge auch genau mein "Ding"
oder erfülle ich nur Traditionswünsche?
Leider werden solche Fragen selten gestellt und und bleiben somit
unbeantwortet. Oft bleibt die Unternehmensnachfolge ein Vorgang
mit viel Aufregung, Ängsten und einer gehörigen Portion
Ungewissheit.
Doch das kann auch anders sein. Denn helfen kann hier ein Vermittler,
ein Coach. Voraussetzung ist, dass dieser Vermittler von beiden
Seiten voll akzeptiert wird. Eine gute Möglichkeit des Vertrauensaufbaus
besteht für alle Beteiligten in der Teilnahme an unserem einwöchentlichen
Führungsseminar. Hier finden sie die Zeit über ihre Gefühle
nachzudenken und zu sprechen und gehen den Themen - angeregt durch
das Seminar - nicht aus dem Weg. Wir haben sehr gute Erfahrungen
damit gemacht.
Aufgrund unserer Erfahrungen mit diesem Thema empfehlen wir, dieses
Thema möglichst früh anzugehen.
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